Gründung und Pionierzeit
Die Geschichte der Feuer- und Rettungswache 11 begann offiziell am 14. Juli 2023. In einer feierlichen Indienststellung übernahm die erste Wachabteilung unter der Leitung der erfahrenen Branddirektoren Lennart Lion und Markus Anders das Kommando. Was damals als kleines Projekt startete, sollte sich schnell zu einem unverzichtbaren Pfeiler der städtischen Sicherheit entwickeln.
Expansion des Ausrückebereichs
Ursprünglich war die Zuständigkeit der Wache auf das Herzstück der Metropole konzentriert. Das Einsatzgebiet umfasste die Innenstadt mit ihren komplexen architektonischen Herausforderungen auf ca. 142,2 km² sowie den Stadtteil Wilhelmsburg, der mit 35,3 km² durch Industrie und Wohngebiete geprägt ist.
Aufgrund steigender Einsatzzahlen und einer Neustrukturierung der Zuständigkeiten wurde das Einsatzgebiet schließlich um den Bezirk Bergedorf (10,3 km²) erweitert. Damit umfasst der aktuelle Ausrückebereich eine Gesamtfläche von 187,8 km². Von der Elbe bis in die Randgebiete sorgt die Wache 11 heute für einen lückenlosen Grundschutz.
Personalentwicklung und Ausbildungscampus
Der Erfolg der Wache 11 spiegelt sich besonders in der Personalstatistik wider. Durch ein attraktives Anwerbeverfahren konnte die Berufsfeuerwehr bereits in den ersten Wochen eine hohe personelle Schlagkraft erreichen.
-
Beförderungswesen: Durch herausragende Leistungen im Einsatzdienst konnten schon kurz nach der Gründung die ersten Beförderungen in den gehobenen Dienst ausgesprochen werden.
-
Qualitätssicherung: Was mit simplen Grundausbildungen begann, entwickelte sich schnell zu einem umfassenden Ausbildungszentrum.
-
Spezialisierung: Neben der Grundausbildung (GAL) etablierte die Wache spezialisierte Fachlehrgänge, darunter:
-
Technische Hilfeleistung (TH)
-
Rettungsdienstliche Zusatzqualifikationen
-
Sonderausbildungen für Gefahrgut
-
Genaueres können Sie unter der Seite SG Aus- und Fortbildung finden.
Heute steht die Wache 11 nicht nur für schnelle Hilfe, sondern auch für eine exzellente Ausbildung innerhalb der gesamten Berufsfeuerwehr Hamburg.